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Doping
Die Dopingvergangenheit der Sportmedizin an der Universität Freiburg soll aufgeklärt werden © imago

In die stockende Aufklärungsarbeit um die Dopingvergangenheit der Sportmedizin an der Universität Freiburg kommt Bewegung. Baden-Württembergs Wissenschaftsministerin Theresia Bauer hat angekündigt, sich mit den Mitgliedern der Evaluierungskommission sowie mit dem Rektor der Uni am 24. Februar treffen zu wollen.

"Ziel ist eine konstruktive gemeinsame Analyse, welche Aufgaben die Kommission vor dem Abschluss ihrer Arbeiten noch zu bewältigen hat", erklärte Bauer. In den vergangenen Wochen seien weitere Fragen aufgekommen, etwa wie die Ergebnisse der Kommission dauerhaft gesichert werden könnten, oder ob neue Mitarbeiter für den Abschluss der Arbeiten benötigt werden.

Bauer bedauerte es, dass das Treffen erst jetzt stattfinden kann. Die Veröffentlichung der Studienergebnisse sei von großer Bedeutung und unverzichtbar. Eine Veröffentlichung müsse daher möglichst zeitnah erfolgen, hieß es aus dem Ministerium.

Die Evaluierungskommission Freiburger Sportmedizin, die 2007 ihre Arbeit aufgenommen hatte, beklagte zuletzt immer wieder die Behinderung der Aufklärung in der Abteilung Rehabilitive und Präventive Sportmedizin. Die Vorsitzende Letizia Paoli drohte sogar mit Rücktritt und kritisierte Rektor Hans-Jochen Schiewer.

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