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Saoud bin Abdulrahman Al-Thani ist der Geschäftsführer des QOC
TO GO WITH AFP INTERVIEW WITH DAVID HARDING Sheikh Saoud bin Abdulrahman al-Thani kündigt weitere Bewerbungen Katars an © Getty Images

Das schwerreiche arabische Emirat Katar setzt seine Sport-Offensive fort und hat weitere Bewerbungen um die Austragung von Großereignissen angekündigt.

Der Golfstaat werde sich auch nach der Fußball-WM 2022 und möglichen Olympischen Spielen weiter um solche Veranstaltungen bemühen.

Dies betonte Scheich Saoud bin Abdulrahman Al-Thani, Generalsekretär des nationalen Olympischen Komitees, in einem Interview der Nachrichtenagentur AFP.

"Wir werden weitermachen, da wir die Infrastruktur und die Möglichkeiten dafür haben", sagte Abdulrahman Al-Thani und verwies darauf, dass Katar inzwischen von Internationalen Sportverbänden gefragt würde, "ihre Weltmeisterschaften zu organisieren".

Zuletzt war Katar, das zuletzt die Handball-WM ausgetragen hatte, mit seinen Olympia-Bewerbungen für 2016 und 2020 jeweils gescheitert.

Noch immer belasten unter anderem die Vorwürfe der Menschenrechtsverletzungen das Emirat am Persischen Golf.

Bereits nach dem Handball-Turnier hatte Scheich Joaan bin Hamad bin Khalifa Al-Thani, katarischer Chef des WM-Organisationskomitees, betont: "Katar ist immer bereit, für alles. Für Olympische Spiele und alle anderen Großveranstaltungen."

In diesem Jahr trägt Katar unter anderem die Amateur-Boxweltmeisterschaften aus.

Spätestens 2017 soll es dort ein Formel-1-Rennen geben, und 2019 finden in Doha die Leichtathletik-Weltmeisterschaften statt.

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