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Eberhard Gienger
Eberhard Gienger (l.), hier mit Norbert Haug beim Ball des Sports 2014 © Getty Images

Der zum Jahresbeginn eingeführte Mindestlohn stellt die Sportvereine in Baden-Württemberg vor große Probleme.

Der Landessportverband in Stuttgart fordert deshalb eine Ausnahmeregelung für den Sport.

"Es zeigt sich schon jetzt, dass die Umsetzung des Mindestlohngesetzes mit seinen Richtlinien für unsere Sportverbände und Sportvereine große Schwierigkeiten mit sich bringt", sagte Dieter Schmidt-Volkmar, LSV-Präsident in Baden-Württemberg.

Wie Schmidt-Volkmar ausführte, hätten die größtenteils ehrenamtlich geführten Vereine und Verbände mit einem "deutlich erhöhten Verwaltungsaufwand" zu rechnen.

Ebenso habe das Gesetz "erhebliche finanzielle Auswirkungen auf die Bezahlung von Übungsleitern, Trainern und Mitarbeitern im Sport sowie auf den Vertragsamateurbereich".

Zuvor hatte bereits Eberhard Gienger, sportpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion im Deutschen Bundestag, eine möglichst rasche Rechtssicherheit für alle Klubs eingefordert.

Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles hatte jüngst signalisiert, das neue Gesetzt noch einmal auf den Prüfstand stellen zu wollen.

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