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35th America's Cup Site Announced
Der America's Cup steht 2017 vor einer Reform © Getty Images

Die sechs Teilnehmer des America's Cup 2017 werden noch in dieser Woche über den umstrittenen Wechsel der Bootsklasse entscheiden. Dies gab der Veranstalter auf seiner Website bekannt. Statt des geplanten Einsatzes von AC62-Katamaranen könnten die Regatten vor den Bermudas in nur noch 45 bis 50 Fuß langen Booten ausgetragen werden.

"Wenn diese Veränderungen angenommen werden, erscheint es als sicher, dass neue Teams dieser Ausgabe des Cups beitreten werden", sagte Geschäftsführer Russell Coutts von der Veranstalter-Organisation ACEA: "Wir unternehmen größtmögliche Schritte, um die Kosten des Cups jetzt und für die Zukunft zu reduzieren."

Die gute Nachricht dabei sei, dass alle Teams aus wirtschaftlichen Gründen einen Umstieg auf kleinere Katamarane unterstützten, ergänzte Coutts: "Es gibt allerdings noch Debatten darüber, wie groß die Boote sein sollen."

In der vergangenen Woche hatten die überraschenden Reformpläne der US-Veranstalter zu hitzigen Debatten geführt. Das italienische Team Luna Rossa drohte mit seinem Ausstieg aus dem ältesten und wichtigsten Segel-Wettbewerb der Welt. Auch die Kampagne des Team Neuseeland, das beim 34. America's Cup im Jahr 2013 mit 8:9 dem Team Oracle USA unterlag, schien in Gefahr.

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