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El Hijo del Perro Aguayo verstarb noch der Ankunft im Krankenhaus © Getty Images

El Hijo del Perro Aguayo, der mexikanische Wrestler, der am vergangenen Freitag im Ring starb, war noch vor der Ankunft im Krankenhaus verstorben.

Aguayo - bürgerlicher Name: Pedro Aguayo Ramirez - hatte sich drei Wirbel gebrochen, heißt es in dem von den mexikanischen Behörden veröffentlichten Autopsiebericht. Die Ärzte hätten noch neunzig Minuten lang versucht Aguayo wiederzubeleben, teilte Gilberto Cota Alanis von der Justizbehörde des Bundesstaats Baja California mit.

Die Ermittler haben wegen des Falls eine Totschlags-Untersuchung eingeleitet, laut Cota Alanis werden die anderen am Match beteiligten Wrestler, die medizinischen Betreuer und die zuständige Athletikkommission befragt.

Aguayo war am Freitag aufgrund einer missglückten Aktionsfolge ums Leben gekommen. Sein Gegner Rey Mysterio hatte ihm einen Sprungtritt in den Rücken verpasst, bei dem Aguayo wie geplant mit dem Halsbereich voran in den Stahlseilen landete. Kurz darauf stellten die am Showkampf Beteiligten aber fest, dass der 35-Jährige sich nicht mehr regte. Der Kampf ging noch rund eine Minute weiter, während sich der am Ring anwesende Wrestler und Promoter Konnan erste Hilfe versuchte.

Aguayos ärztliche Versorgung klappte nicht richtig, unter anderem weil der Ringarzt hinter den Kulissen noch einen anderen verletzten Kämpfer behandelte und auch die zur Stabilisierung des Nackens nötige Trage belegt war.

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