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Daniel Deußer beim Reiten
Daniel Deußer saß mit an Bord und ist Weltranglistenerster © imago

Schreckmoment für die deutschen Reiter auf dem Flug zum Weltcup-Finale in Las Vegas.

50 Meter vor der Landung in der Spielerstadt zog der Pilot die Maschine wieder in die Höhe und nahm kurzerhand Kurs auf Los Angeles. In Las Vegas tobte ein so heftiger Sturm, dass die Landung zu schwierig schien.

"Wir hatten schon fast aufgesetzt, da gings wieder hoch", sagte Bundestrainer Otto Becker nach dem Schreck. Neben Becker waren Co-Trainer Heiner Engemann, Tierarzt Jan-Hein Swagemakers und einige Mitglieder der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) mit an Bord.

In Los Angeles angekommen, entschied sich die Delegation kurzerhand für Mietwagen und absolvierte eine nächtliche Autotour durch die Wüste. Die Reiter waren einen Tag zuvor angereist, die Pferde bereits am Samstag. Pech hatte der Weltranglisten-Erste Daniel Deußer, dessen Gepäck auf dem Weg verloren ging.

In der Spielerstadt findet bis Sonntag das Weltcup-Finale der Spring- und Dressurreiter statt. Deutschland geht beim Springen im ThomasundMack Center mit vier Paaren an den Start. Die besten Chancen auf eine Top-Platzierung hat Titelverteidiger Deußer, der anders als seine drei Teamkameraden mit Cornet d'Amour sein Top-Pferd sattelt.

"Ich bin guter Dinge. Wenn ich mich auf meinen Job hundertprozentig konzentrieren kann und das Glück mir etwas treu bleibt, kann ich vorne landen", sagte der 33-jährige Deußer, neuerdings auch Weltranglisten-Erster.

Marcus Ehning mit Singular La Silla, Marco Kutscher mit Cornet Cristallo und "Hansi" Dreher mit Cool und Easy komplettieren das deusche Quartett. In der Dressur vertreten Isabell Werth mit El Santo, Fabienne Lütkemeier auf Qui Vincit Dynamis sowie Jessica von Bredow-Werndl mit Unee die deutschen Farben.

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