vergrößernverkleinern
Mehrere Ringer vom ASV Nendingen wurden positiv getestet
Das Selbstdoping von Sportlern und der Besitz von Dopingmitteln soll härter bestraft werden © Getty Images

Das geplante Anti-Doping-Gesetz soll voraussichtlich zum 1. Januar 2016 in Kraft treten.

Am kommenden Freitag wird der Ende März vom Bundeskabinett beschlossene Entwurf in der ersten Lesung im Deutschen Bundestag beraten. Bis September sollen auch die zweite und dritte Lesung folgen.

"Dann wird ein neues Kapitel im Kampf gegen Doping aufgeschlagen", sagte Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) am Montag in Berlin: "Wenn man sich die Geschichte des Anti-Doping-Kampfes anschaut, kann niemand behaupten, dass hier vorschnell zum Strafrecht gegriffen wird."

Das gemeinsam von den Ministerien des Inneren, der Justiz und der Gesundheit erarbeitete Gesetz sieht unter anderem vor, erstmalig das Selbstdoping von Sportlern sowie den Besitz von Dopingmitteln uneingeschränkt unter Strafe zu stellen.

Dabei könnten überführten Athleten sogar Haftstrafen von bis zu drei Jahren drohen. Zudem stärkt das Gesetz die Stellung der Nationalen Anti Doping Agentur (NADA). Angewendet wird das Gesetz nur auf die rund 7000 Athleten im nationalen Testpool.

Video
teilentwitternsammelnE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel