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BADMINTON-CHN, Marc Zwiebler
Marc Zwiebler ist mit seinem Team im Viertelfinale chancenlos © Getty Images

Die deutsche Badminton-Nationalmannschaft ist bei der Weltmeisterschaft in Dongguan erwartungsgemäß im Viertelfinale an Gastgeber China gescheitert. Das Team um Ex-Europameister Marc Zwiebler (Bischmisheim) unterlag dem Titelverteidiger und Rekordsieger 0:3 und verpasste erneut eine Medaille. Bereits in der Vorrunde hatte die Auswahl des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) gegen China ohne einen einzigen Satzgewinn 0:5 verloren, sich mit einem 3:2 gegen Thailand allerdings für die K.o.-Runde qualifiziert.

 In der Runde der letzten Acht verlor Zwiebler gegen den zweimaligen Olympiasieger Lin Dan 12:21, 15:21. Ebenfalls chancenlos waren die Olympiafünften im Mixed Michael Fuchs/Birgit Michels (Bischmisheim/Bonn) und das Herrendoppel Fuchs/Peter Käsbauer (Rosenheim). Das Damendoppel und das Dameneinzel wurden nicht mehr ausgetragen.

 "Schade, dass wir das Losglück nicht auf unserer Seite hatten. Die Leistung der Mannschaft war super. Marc Zwiebler hat gegen Lin Dan stark gespielt. Gegen China zu verlieren, ist keine Schande. Wir sind mit Platz fünf sehr zufrieden", sagte Bundestrainer Holger Hasse.

Mit dem Einzug ins Viertelfinale stellte die DBV-Mannschaft ihr bislang bestes Ergebnis beim sogenannten Sudirman Cup ein. Bei der letzten Austragung vor zwei Jahren hatte das Team ebenfalls das Viertelfinale erreicht, war dort aber mit 0:3 am späteren Finalisten Südkorea gescheitert.

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