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CANOEING-KAYAKING-POR-SPRINT-EURO-2013
Sebastian Brendel gewann den Titel über seine 1000-m-Paradestrecke © Getty Images

Die deutschen Kanuten haben bei den Europameisterschaften im tschechischen Racice eindrucksvoll Wiedergutmachung für das schwache Abschneiden bei der WM im vergangenen Jahr in Moskau betrieben.

Das kleine Aufgebot des Deutschen Kanu-Verbandes (DKV) holte in den wichtigen zwölf olympischen Klassen viermal Gold sowie je einmal Silber und Bronze und geht mit reichlich Rückenwind in die weitere Saison.

"Es war wichtig für uns, dass wir nach der verkorksten WM gezeigt haben, dass wir wieder da sind", sagte Sportdirektor Jens Kahl, der sich in den nicht-olympischen Klassen über drei weitere Titel sowie zwei zweite Plätze freuen konnte.

In den olympischen Klassen gewann Canadier-Olympiasieger Sebastian Brendel den Titel über seine 1000-m-Paradestrecke. Der Olympia-Dritte Max Hoff war im Kajak-Einer über 1000 m nicht zu schlagen, Max Rendschmidt/Marcus Groß verteidigten ihren EM-Titel im Kajak-Zweier über 1000 m erfolgreich.

Im 200-m-Sprint im Kajak-Zweier holten Ronald Rauhe/Tom Liebscher Gold. Zweier-Olympiasiegerin Franziska Weber gewann im Kajak-Einer über 500 m Silber, hinzu kam Bronze durch Yul Oeltze/Ronald Verch im Canadier-Zweier über den Kilometer.

Die Titel in den nicht-olympischen Klassen holten Weber über 1000 m, Rendschmidt/Groß über 500 m und der bärenstarke Brendel über 5000 m. Saisonhöhepunkt sind die Weltmeisterschaften in Mailand (19. bis 23. August).

In Italien geht es auch um Quotenplätze für die Olympischen Spiele 2016 in Rio. In Moskau hatte die erfolgsverwöhnte DKV-Flotte in den olympischen Klassen lediglich je einmal Gold, Silber und Bronze gewonnen.

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