vergrößernverkleinern
Matthias Rath und Totilas
Matthias Alexander Rath und sein Pferd Totilas sind die große Hoffnung von Dressur-Bundestrainerin Monica Theodorescu für die EM in Aachen © Getty Images

Dressur-Bundestrainerin Monica Theodorescu rechnet mit einem Start des einstigen Wunderpferdes Totilas bei den Europameisterschaften im August in Aachen.

"Ich habe ihn vor zwei Tagen zuletzt gesehen. Er macht einen guten Eindruck, ist aber noch nicht bei hundert Prozent", sagte die 52-Jährige am Sonntag während des Großen Dressur-Preises in der Aachener Soers.

Ob Totilas unter seinem Reiter Matthias Rath bereits bei den deutschen Meisterschaften am 13./14. Juni im sauerländischen Balve an den Start gehen wird, ist noch nicht klar.

"Wir wollen kein Risiko eingehen. Wenn es noch zu früh sein sollte, dann nicht", sagte Theodorescu. Wenn Balve noch nicht passt, sollte das Zehn-Millionen-Pferd allerdings beim CDIO in Hagen a.T.W. Mitte Juli ins Viereck gehen können.

"Einmal muss er sich vor Aachen noch präsentieren, sonst geht es nicht", sagte die deutsche Dressur-Chefin.

Theodorescu sieht den 15 Jahre alten Rapphengst aber auf einem guten Weg, besser noch als vor einem Jahr, als Totilas im belgischen Kapellen ein beeindruckendes Comeback nach zweijähriger Pause gegeben hatte.

"Ich fand ihn jetzt schon besser als im letzten Jahr, allerdings braucht er noch Wettkampfpraxis", sagte Theodorescu, die sich einen starken Totilas wünscht, um mit einer starken Mannschaft bei der EM Mitte August in Aachen nach Gold zu greifen.

Bei der EM soll ein starkes Trio dafür das Grundgerüst bilden.

Neben Rath und Totilas sollen dies Isabell Werth mit Bella Rose und Kristina Sprehe mit Desperados sein. Nach einer kleineren Verletzung wird Bella Rose in der kommenden Woche wieder ins Training einsteigen.

"Balve kommt aber wahrscheinlich noch zu früh, das wäre wohl etwas unvernünftig", sagte Werth nach dem Großen Preis.

Im Sauerland wird sich dafür die Mannschafts-Olympiazweite Sprehe dem Publikum stellen.

teilentwitternsammelnE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel