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Symbolbild Gewichtheben
Groteske Dopingserie im Gewichtheben © Getty Images

Das Nationale Olympische Komitee der Schweiz (Swiss Olympic) hat Gewichtheber Herve Ganguin nach einer grotesken Serie von Verstößen gegen die Anti-Doping-Bestimmungen für vier Jahre gesperrt.

Der 28-Jährige war innerhalb eines halben Jahres bei gleich drei Vergehen erwischt worden.

Bei Ganguin waren im August 2013 bei einer einzigen Trainingskontrolle das Kälbermastmittel Clenbuterol, das anabole Steroid Metandienon und Östrogenrezeptor-Hemmer Tamoxifen nachgewiesen worden.

Im gleichen Monat wurde vom Schweizer Zoll ein an ihn adressiertes Paket beschlagnahmt. Darin enthalten war das Schwangerschaftshormon Humanes Choriongonadotropin (hCG), das die durch die Gabe künstlichen Testosterons verursachten Hodenschrumpfungen vermeiden soll. Neben dem synthetischen Testosteron befanden sich auch noch die anabolen Steroide Oxandrolon und Stanozolol in dem Paket.

Doch damit nicht genug. In der Folge führten die Berner Behörden im Januar 2014 eine Hausdurchsuchung bei Ganguin durch, bei der Clenbuterol gefunden wurde. Seine Sperre gilt rückwirkend vom 23. September 2013.

Zudem zog Swiss Olympic den Kampfsportler Andre Zingg (Judo und Ju-Jitsu) wegen Verweigerung einer Dopingkontrolle für zwei Jahre aus dem Verkehr.

Der bereits 53-Jährige hatte im September 2014 eine Wettkampfkontrolle verweigert.

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