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CHIO Aachen  2015
Isabell Werth verpasst ihren elften Triumph beim CHIO nur knapp © Getty Images

Die fünfmalige Olympiasiegerin Isabell Werth hat beim "kleinen" CHIO in Aachen ihren elften Triumph im Großen Dressur-Preis verpasst.

Die 45-Jährige lieferte am Sonntag unter den Augen von Bundestrainerin Monica Theodorescu auf Don Johnson eine Glanzleistung ab, winkte freudestrahlend ins begeisterte Publikum und wurde in der Grand Prix Kür mit 81,200 Prozentpunkten belohnt.

Doch die Schwedin Tinne Vilhelmson Silfven, sechsmalige Olympia-Teilnehmerin, fing die Rekordsiegerin als Schlussreiterin noch ab. Ihr Auftritt auf Don Auriello wurde mit 82,475 Punkten belohnt.

"Das war eine tolle Kür, ein sehr harmonischer Auftritt", sagte Theodorescu unmittelbar nach dem Auftritt von Isabell Werth. Doch sie ahnte bereits, dass es möglicherweise nicht für den Sieg reichen könnte: "Warten wir mal ab, auch Tinne Vilhemson kann das noch schaffen." Und sie sollte Recht behalten.

Während Vilhelmson Silfven die Siegprämie von 43.000 Euro einstrich, durfte sich Isabell Werth noch über 26.000 Euro freuen.

Der mit 20.000 Euro dotierte dritte Rang ging an den erst 20 Jahre alte Bad Homburger Sven Rothenberger auf Favourit (77,375).

Zuvor hatte der deutsche B-Kaderreiter Mario Stevens (Riesenbeck) in der Auftaktprüfung der Springreiter am Schlusstag den Sieg nur um einen Wimpernschlag verpasst.

Der 22-Jährige aus Molbergen blieb in dem mit 25.000 Euro dotierten Zeitspringen auf Baloubet fehlerfrei, war aber in 61,30 Sekunden ganze 14 Hundertstelsekunden langsamer als der siegreiche Ire Bettrram Allen auf Qiet Easy (61,16).

Rang drei ging an den Schweizer Pius Schwizer, der auf Sibell du Gisors ebenfalls ohne Abwurf blieb (62,49).

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