vergrößernverkleinern
 Alexander Nobis (l.) und Marvin Dogue - Fünfkampf
Die Medaille im Visier: Alexander Nobis (l.) und Marvin Dogue © dpa Picture Alliance

Die deutsche Männerstaffel hat bei der Heim-WM der Modernen Fünfkämpfer in Berlin sensationell Gold gewonnen.

Marvin Dogue (Potsdam) und Alexander Nobis (Berlin) kämpften sich im abschließenden Combined-Wettbewerb aus Laufen und Schießen noch von Platz vier auf Rang eins vor und holten damit im ersten Wettbewerb der WM gleich die erste deutsche Medaille.

Das letzte WM-Gold für eine deutsche Männer-Staffel gab es 2007 ebenfalls in Berlin. 2012 gab es in Rom Silber.

In die Entscheidung um die Medaillen war das deutsche Duo mit 15 Sekunden Rückstand auf das bis dahin führende Team aus Russland gegangen. Der Abstand auf Platz drei betrug lediglich vier Sekunden.

Schnell schob sich Nobis auf Platz zwei vor, im letzten Schießen überholte Dogue dann Russland und verteidigte den Vorsprung bis ins Ziel.

Schon zuvor hatte das Team einen guten Wettbewerb abgeliefert. Nach einer soliden Leistung im 2x100m-Freistilschwimmen (1:57,23 min/349 Punkte) gewann das Duo das Fechten (21:13-Siege/234).

Im Springreiten leisteten sich Dogue und Nobis nur zwei Abwürfe und einen Zeitfehler und belegten in der Disziplinwertung mit 285 Zählern Platz acht.

Insgesamt nehmen an der bis kommenden Sonntag dauernden WM in Berlin knapp 200 Sportler aus 30 Nationen teil. Peking-Olympiasiegerin Lena Schöneborn (Bonn) greift am Dienstag ins Geschehen ein.

In der Frauen-Staffel mit Annika Schleu (Berlin) zählt sie zu den Medaillenkandidatinnen.

In den Einzel-Wettbewerben am Freitag (Männer) und Samstag (Frauen) geht es auch um Tickets für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro im kommenden Jahr. 

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel