vergrößernverkleinern
Lena Schöneborn und Annika Schleu haben eine Medaille klar verpasst
Lena Schöneborn und Annika Schleu haben eine Medaille klar verpasst © Getty Images

Peking-Olympiasiegerin Lena Schöneborn und Annika Schleu haben bei der Heim-WM der Modernen Fünfkämpfer in Berlin die zweite deutsche Medaille verpasst.

Das Duo kam im abschließenden Combined-Wettkampf aus Laufen und Schießen auf Platz sieben ins Ziel. Der Sieg ging an China vor Litauen und Polen.

Zum Auftakt am Montag hatte die deutsche Männer-Staffel mit Marvin Dogue (Potsdam) und Alexander Nobis (Berlin) überraschend den WM-Titel gewonnen.

In den Combined-Wettbewerb waren die Deutschen als Dritte mit einem Rückstand von 14 Sekunden auf Italien gestartet, verloren danach aber überraschend Plätze. Bei der WM 2012 in Rom hatten Schöneborn und Schleu Staffel-Gold gewonnen, im Vorjahr gab es Platz vier.

In der dritten Disziplin Reiten holte das deutsche Frauen-Duo nach einer Verweigerung und einem Abwurf 276 Zähler und kam damit auf Platz acht. Schöneborn hatte dabei eine schwierige Aufgabe zu meistern: Ihr Pferd Niltonka war zuvor in einen Sturz der Kasachin Jelena Potapenko verwickelt, die nach einem Huftritt mit einer blutenden Wunde im Gesicht ins Krankenhaus gefahren werden musste.

Zuvor hatten Schöneborn und Schleu im Schwimmen und Fechten souveräne Leistungen abgeliefert. Im Fechten erreichten sie mit 19: 13 Siegen sowie einem Erfolg im Bonusfechten insgesamt 230 Punkte (Platz 6). Im 2x100m-Freistilschwimmen zuvor gab es für sie in einer Zeit von 2:05,98 Minuten 323 Punkte (Platz 4).

Insgesamt nehmen an der bis Sonntag dauernden WM in Berlin knapp 200 Sportler aus 30 Nationen teil. In den Einzel-Wettbewerben am Freitag (Männer) und Samstag (Frauen) geht es auch um Tickets für die Olympischen Spiele 2016 in Rio de Janeiro.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel