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Die deutsche Hoffnung ruht auf Martin Wolfram © Getty Images

Turmspringer Martin Wolfram hat bei der Wassersprung-EM in Rostock Goldhoffnungen geweckt.

Der Dresdner gewann in seinem ersten großen Wettkampf vom Turm seit Olympia 2012 den Vorkampf mit 483,80 Punkten.

Auch der Leipziger Dominik Stein zog als Neunter (391,10) ins Finale am Samstagnachmittag (16 Uhr) ein. Synchron-Weltmeister Sascha Klein (Dresden) hatte wegen seiner chronischen Rückenbeschwerden auf einen Einzelstart verzichtet.

Die Hoffnungen ruhen deshalb auf Wolfram, auch wenn der russische Titelverteidiger Viktor Minibajew nur schwer zu schlagen sein wird.

"Man holt mich nach zwei Jahren aus der Versenkung und sagt: Jetzt werde mal Europameister! Das ist tatsächlich das, was mein Trainer von mir erwartet", hatte Wolfram im Vorfeld gesagt.

Der 23-Jährige hatte vor zwei Jahren in Rostock vom 1-Meter-Brett EM-Silber gewonnen, danach musste er sich einer zweiten Schulter-Operation unterziehen.

Wolframs Leidenszeit begann im Olympiafinale 2012, als er sich die Schulter ausgekugelt und trotz der schweren Verletzung das bis dahin zweitbeste Punkteergebnis seiner Laufbahn erzielt hatte. Aufgrund der hohen Belastungen vom Turm stieg Wolfram zwischenzeitlich auf das Brett um.

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