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Thomas Bach ist Präsident des IOC
Thomas Bach ist Präsident des IOC © Getty Images

IOC-Präsident und Fecht-Olympiasieger Thomas Bach hat den 2006 verstorbenen früheren Bundestrainer Emil Beck bei der Umbenennung der Finalhalle in Tauberbischofsheim in Emil-Beck-Halle als Vater des goldenen Zeitalters der deutschen Fechter im späten 20. Jahrhundert gewürdigt.

"Emil Beck hat hier ein gewaltiges Erbe hinterlassen. Ohne ihn hätte es hier keine Fechtmedaille gegeben", sagte Bach, der unter Beck 1976 in Montreal Gold mit der Florettmannschaft gewann. Beck wäre am Sonntag 80 Jahre alt geworden.

Unter seiner Ägide als Bundestrainer gewann der Deutsche Fechter-Bund 20 olympische und 91 Weltmeisterschafts-Medaillen.

Zur aktuellen Krise der deutschen Fechter, die bei der am Sonntag zu Ende gegangenen WM in Moskau nur zwei Medaillen gewannen, wollte sich Bach nicht äußern.

Dafür sagte er etwas zur Wahl des Ausrichters der Olympischen Winterspiele 2022, über den am 31. Juli in Kuala Lumpur entschieden wird: "Wir haben in Peking und Almaty zwei hervorragende Kandidaten. Die Wahl wird nicht einfach sein, weil beide sich sehr gut der Olympischen Agenda 2020 angenommen haben. Dies geschah aus ganz unterschiedlichen Positionen, obwohl diese Wahl für 2022 die letzte Wahl vor der Agenda ist."

München und ein halbes Dutzend weiterer interessierter Städte hatten im Laufe des Bewerbungsprozesses zumeist wegen fehlenden Rückhalts in der Bevölkerung einen Rückzieher gemacht. Am Ende waren nur noch Peking und Almaty übrig geblieben.

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