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Christian Ahlmann auf Taloubet Z
Christian Ahlmann auf Taloubet Z © Getty Images

In einem wahren Krimi hat die deutsche Springreiter-Equipe auch beim 100. Nationenpreis von Deutschland ihren siebenjährigen Heimfluch nicht besiegt.

Das Quartett mit Christian Ahlmann auf Taloubet Z, Hans-Dieter Dreher auf Embassy, Meredith Michaels-Beerbaum auf Fibonacci sowie Ludger Beerbaum auf Chiara musste sich nach vier Fehlerpunkten im Stechen mit dem dritten Platz begnügen. Beim Sieg der im Stechen fehlerfreien USA vor Belgien leistete sich Ahlmann den Abwurf am letzten Hindernis.

Zuletzt hatte Deutschland den Nationenpreis vor heimischer Kulisse 2008 gewonnen.

Der prestigeträchtige Ländervergleich, der normalerweise während des CHIO in Aachen unter Flutlicht ausgeritten wird, war in diesem Jahr allerdings in die Kurpfalz ausgelagert worden.

Grund dafür sind die Europameisterschaften, die vom 11. bis 23. August in Aachen stattfinden.

Beim Nationenpreis muss jede Mannschaft zwei Runden absolvieren.

In jedem Umlauf zählen nur die jeweils drei besten Ergebnisse, das schlechteste Resultat ist das sogenannte Streichergebnis. Es gewinnt die Mannschaft mit den wenigsten Strafpunkten in der Addition beider Umläufe.

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