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Matthias Rath und Totilas
Matthias Rath und Totilas haben das EM-Ticket fast sicher © Getty Images

Zweiter Start - zweiter Triumph: Matthias Rath und das Millionenpferd Totilas haben beim Turnier in Hagen a.T.W. ein perfektes Comeback abgeliefert.

Der 30 Jahre alte Reiter und das teuerste Dressurpferd der Welt gewannen nach dem Grand Prix auch den Special mit 80,04 Prozent und wurden im Anschluss für die Heim-EM in Aachen (12. bis 16. August) nominiert.

"Es waren heute viele Sachen ausdrucksvoller als noch am Freitag im Grand Prix. Aber es waren auch einige Fehler dabei, die nicht hätten passieren dürfen", sagte Rath nach seiner Vorstellung im Special.

Unterm Strich zeigte sich der Rückkehrer aus Kronberg im Taunus aber zufrieden und stellte seinem Vierbeiner Erholung in Aussicht. "In den nächsten zwei Wochen werden wir es etwas ruhiger angehen lassen."

Am Freitag hatte das Paar bereits beim ersten Wettkampf nach fast einjähriger Pause überzeugt. Mit 80,36 Prozent gewann das Duo den Grand Prix der Vier-Sterne-Prüfung und meldete sich nach der langen Zwangspause wegen einer Verletzung des Rapphengstes eindrucksvoll zurück.

Hinter Rath und Totilas belegte Anabel Balkenhol (Rosendahl/76,35) mit Dablino im Special den zweiten Platz, Rang drei ging an Fabienne Lütkemeier (Paderborn/75,57) mit D'Agostino.

Nach dem Turnier in Hagen bei Osnabrück will Dressur-Bundestrainerin Monica Theodorescu das Quartett für die EM bekannt geben. Die besten Chancen auf ein Ticket haben die deutsche Meisterin Kristina Bröring-Sprehe (Dinklage) mit Desperados, Jessica von Bredow-Werndl (Aubenhausen) mit Unee, Isabell Werth (Rheinberg) mit Don Johnson und - Rath mit Totilas.

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