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Matthias Rath und Totilas
Matthias Rath darf mit Totilas auf die Teilnahme an der Dressur-EM in Aachen hoffen © Getty Images

Reiter Matthias Rath erfüllt mit Millionenhengst Totilas nach 356-tägiger Pause beim Reitturnier in Hagen die Erwartungen. Beide dürfen sich Hoffnungen auf Dressur-EM machen.

Millionenhengst Totilas und sein Reiter Matthias Rath (Kronberg) haben ein starkes Comeback hingelegt und dürfen auf die Teilnahme bei der Dressur-EM in Aachen (12. bis 16. August) hoffen.

Das Paar holte beim internationalen Reitturnier in Hagen am Teutoburger Wald im 4-Sterne-Grand-Prix 80,36 Punkte und siegte vor Anabel Balkenhol (Rosendahl/76,34) mit Dablino und Fabienne Lütkemeier (Paderborn/74,34) mit D'Agostino.

"Es war sehr schön, ich bin zufrieden. Es waren viele gute Sachen dabei. Wir wissen aber auch, woran wir noch arbeiten müssen", sagte Rath. "Ich bin sehr zufrieden", sagte Totilas-Mitbesitzer Paul Schockemöhle: "Speziell der Reiter hat seine Sache sehr gut gemacht. Er war ja lange nicht im Wettkampf. Für ihn gab es nur diese eine Chance - und die hat er zunächst genutzt."

Erstmals seit 356 Tagen ging das einstige Wunderpferd wieder an den Start. Bundestrainerin Monica Theodorescu hatte nach der langen Verletzung eine Teilnahme in Hagen gefordert.

Am Sonntag folgt ein zweiter Start im Special. Im Anschluss will der Verband die Longlist mit acht Paaren für die EM bekannt geben. Letztendlich startet ein Quartett für Deutschland in der Soers.

Nach Totilas' Dreifach-Triumph für die Niederlande bei der WM 2010 in Kentucky/USA hatte Rath den Rapphengst übernommen, in den letzten Jahren aber wegen Verletzung oder Krankheit regelmäßig die Championate verpasst.

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