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Fabian Liebig schaffte es über 200 Meter Freistil nicht unter die besten 20 © Imago

Fünfkämpfer Fabian Liebig (Potsdam) ist bei seinem WM-Debüt chancenlos geblieben.

Der 21-Jährige belegte bei den Titelkämpfen in Berlin als einziger deutscher Starter im Männer-Finale Platz 33. Der Titel ging an Pawlo Tymoschtschenko aus der Ukraine. Er setzte sich vor Vorjahressieger Alexander Lessun (Russland) und Andrej Fedetschko (Ukraine) durch.

Am Samstag greifen Peking-Olympiasiegerin Lena Schöneborn (Bonn) und Janine Kohlmann (Potsdam) nach den Medaillen. Zudem geht es auch um drei Olympiatickets für die Spiele in Rio de Janeiro im kommenden Jahr.

"Es war toll, hier im Finale dabei gewesen zu sein. Ich habe Erfahrung gesammelt", sagte Liebig: "Das nehme ich mit."

Eine bessere Platzierung verspielte Liebig vor allem im Fechten. Mit 10 Siegen bei 25 Niederlagen blieb er hinter seinen Möglichkeiten zurück.

"Da hat er leider einen rabenschwarzen Tag erwischt", sagte Bundestrainer Christian Sandow: "Da hat es nicht gepasst. Er kann mehr." In den abschließenden Combined-Wettbewerb aus Laufen und Schießen war Liebig als 33. gestartet.

In der Teamwertung kam Deutschland mit Liebig, Matthias Sandten (Bonn) und Patrick Dogue (Potsdam) auf Rang zwölf. Es gewann Südkorea vor Russland und Polen.

Bei den Männern waren am Mittwoch der deutsche Meister Patrick Dogue, Christian Zillekens (beide Potsdam) und Matthias Sandten (Bonn) in der Qualifikation ausgeschieden.

Die beiden Staffel-Weltmeister Marvin Dogue (Potsdam) und Alexander Nobis (Berlin), die am Montag mit Gold die bisher einzige deutsche Medaille gewonnen hatten, standen nicht im deutschen Aufgebot für den Einzel-Wettbewerb.

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