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Hürdensprinterin Lolo Jones nahm 2014 als Anschieberin im Bob an den Olympischen Spielen teil © Getty Images

Hürden-Star Lolo Jones macht sich über Rouseys Gegnerinnen lustig. Den Shitstorm nach der vermeintlichen Kampfansage an die UFC-Kämpferin kontert sie mit Humor.

Nach Ronda Rouseys Titelverteidigung in nur 34 Sekunden hat die amerikanische Hürdensprinterin Lolo Jones mit einem Tweet für Aufsehen gesorgt und sich einen ordentlichen Shitstorm eingebrockt.

Jones, die 2014 auch als Anschieberin im Zweierbob an den Olympischen Winterspielen teilgenommen hat, fragte am Sonntag nach Rouseys Turbo-Sieg im UFC-Titelkampf gegen Bethe Correia provokativ via Twitter: "Wie viel bekommen diese Mädels eigentlich, um sich in Sekunden ausknocken zu lassen?"

Jones brachte sich dann noch - scheinbar - selbst für einen Fight gegen UFC-Champion Rousey ins Gespräch. "Ich kann nicht kämpfen, aber ich würde es hinauszögern und für mindestens eine Minute im Kreis laufen", twitterte sie scherzhaft.

Bei der Netzgemeinde kam der Gag offenbar nicht an. Nach zahlreichen Tweets der Marke "Kann Lolo einfach mal die Klappe halten" oder "Mädchen, du kannst ja kaum eine olympische Goldmedaille gewinnen" reagierte Jones einen Tag später.

"Warum sind meine Hater denn so wütend? Wollt ihr nicht sehen, wie ich Prügel beziehe?", postete die 32-Jährige und stellte dazu ein Video aus einer Gameshow, in dem eine Frau von einem Rammbock umgeschubst wird.

Weil viele User Jones unterstellt hatten, wirklich gegen Rouse antreten zu wollen, witzelte Athletin nach: "Ich bin bereit für diesen Kampf. Ich habe meine Lebensversicherung erhöht, meine Mutter wird reich werden."

Allerdings müsste sie im Falle des Falles wohl zu ihrem Kampf gezwungen werden, meinte Jones. "Ich werde allerdings einen Hype Man (ursprünglich Co-Star/Unterstützer von Rappern, Anm. d. Red.) brauchen, der dafür sorgt, dass ich in den Ring komme. Die Angst könnte mich sonst übermannen."

Jones war 2008 und 2010 Hallenweltmeisterin im Hürdenlauf, als Anschieberin im Bob wurde sie 2013 sogar Mannschaftsweltmeisterin mit den USA.

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