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Ludger Beerbaum tritt bei der Reit-EM mit Chiara 222 an © Getty Images

Trotz eines starken Ludger Beerbaum verliert die deutsche Springreiter-Equipe den ersten Platz bei der Heim-EM in Aachen. Am Freitag kommt es zum Showdown gegen starke Konkurrenz.

Die deutschen Springreiter müssen bei der Reit-EM in Aachen um Gold bangen.

Die Equipe von Bundestrainer Otto Becker (8,400 Punkte) fiel nach dem ersten Teil des Nationenpreises vom ersten auf den dritten Platz zurück. Es führt Frankreich (5,700) vor den Niederlanden (7,820).

Bester Deutscher in der Einzelwertung blieb Ludger Beerbaum (Riesenbeck/0,75) mit Chiara auf Rang zwei.

"Die beiden Nullrunden am Ende haben wir dringend gebraucht. Es ist ganz knapp und bleibt sicherlich spannend bis zum Schluss", sagte Bundestrainer Otto Becker im WDR-Interview nicht ganz zufrieden: "Jetzt müssen wir leider auf Fehler der anderen warten."

Beerbaum fügte kämpferisch hinzu: "Am Freitag sind noch mal vier Runden, da wird es noch schwieriger. Das ist hier noch lange nicht zuende."

Vor 25.000 Zuschauern im Aachener Reitstadion blieben nur der viermalige Olympiasieger Ludger Beerbaum (Riesenbeck) mit Chiara und Daniel Deußer (Wolvertem/Belgien) mit Cornet d'Amour ohne Fehler.

Christian Ahlmann (Marl) mit Taloubet und Meredith Michaels-Beerbaum (Thedinghausen) mit Fibonacci erlaubten sich jeweils vier Fehlerpunkte.

In der Einzelwertung liegt weiterhin die Französin Penelope Leprevost mit Flora de Mariposa (0 Punkte) vorne.

Die Entscheidung um die Teamwertung fällt am Freitag nach der zweiten Nationenpreis-Runde (Beginn: 17.00 Uhr). Die 25 besten Paare nehmen anschließend ihre Punkte mit in das Einzelfinale am Sonntag (16.00 Uhr) mit zwei Runden. Dann steht der neue Europameister fest.

Zum letzten Mal gewann 2007 ein Paar aus Deutschland bei einer EM Gold: In Mannheim triumphierte Michaels-Beerbaum mit Shutterfly. 

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