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Der deutsche Männer-Doppelvierer siegt in Luzern
Der deutsche Doppelvierer kann für die Reise nach Rio de Janiero planen © Getty Images

Der Deutsche Ruderverband (DRV) ist bei den Weltmeisterschaften im französischen Aiguebelette mit vier weiteren Booten in die Finals in den olympischen Klassen eingezogen und hat damit die ersten vier Tickets für die Sommerspiele 2016 in Rio gelöst.

In den Halbfinals auf dem Lac d'Aiguebelette gelang dem Männer-Doppelvierer der einzige DRV-Sieg. Das Boot um Schlagmann Hans Gruhne (Potsdam) untermauerte damit seine Medaillenambitionen eindrucksvoll.

"Ich bin ein bisschen erleichtert. Das war ein sehr viel schönerer Tag als am Mittwoch. Unser Ziel bleiben drei bis vier Medaillen in den 14 olympischen Klassen", sagte DRV-Cheftrainer Marcus Schwarzrock.

Außer dem Doppelvierer schafften auch der Vierer ohne Steuermann, die Mainzer Jason Osborne/Moritz Moos im leichten Doppelzweier und Ronja Fini Sturm/Marie-Louise Dräger (Brandenburg/Rostock) im leichten Frauen-Doppelzweier als jeweils Dritte den Sprung in den Endlauf und die Olympia-Qualifikation.

Zuvor waren bereits der Deutschland-Achter und der Frauen-Doppelvierer in die Finals am Wochenende eingezogen, das Ticket für die Sommerspiele haben diese Boote aber noch nicht sicher.

Marcel Hacker/Stephan Krüger stehen unterdessen im Doppelzweier-Halbfinale. Das Duo aus Magdeburg und Rostock belegte im Viertelfinale Rang zwei, das Halbfinale findet am Freitag statt.

Kerstin Hartmann/Kathrin Marchand (Ulm/Leverkusen) müssen sich im Zweier ohne Steuerfrau über das B-Finale für die Olympischen Spiele qualifizieren. 

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