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Sandra Auffarth darf sich über einen herausragenden Start freuen © Getty Images

Die deutschen Reiter haben bei der Vielseitigkeits-EM im schottischen Blair Castle ihre Gold-Ambitionen in der Dressur eindrucksvoll unterstrichen.

Nach der ersten von drei Disziplinen liegt Doppel-Weltmeisterin Sandra Auffarth (Ganderkesee/31,30 Minuspunkte) mit dem 13 Jahre alten Wallach Opgun Louvre in Führung.

Doppel-Olympiasieger Michael Jung (Horb/33,50) folgt mit Takinou hinter Holly Woodhead (Großbritannien/31,70) im Sattel von Lupison auf Rang drei.

Die zweimalige Team-Olympiasiegerin Ingrid Klimke (Münster/37,80) geht mit Hale Bob am Samstag von Rang acht in die Geländeprüfung. Nach dem Springen am Sonntag werden die Medaillen im Einzel und in der Teamwertung vergeben.

"Das war brillant. Das viele Training hat sich ausgezahlt. Opgun Louvre ist nicht mehr so übermotiviert", jubelte Auffarth nach ihrer Paradevorstellung im Viereck. Die 28-Jährige hat nun gute Chancen auf Einzelgold.

"Wir gehen hochmotiviert ins Gelände. Und dann wird man sehen", sagte Auffarth.

Klimke zeigte leichte Schwächen in der Dressur. "Es war nicht optimal. Wir hatten keinen Super-Galopp", sagte sie.

Jung hatte bereits am Vortag im Viereck überzeugt.

"Drei Mannschaftsreiter unter den ersten Zehn. Wir können zufrieden sein", sagte Bundestrainer Hans Melzer.

Neben dem Trio reitet noch Dirk Schrade (Sprockhövel/43.10) mit Skip und Hop für das deutsche Team. Das Paar liegt auf Rang 24. Schon etwas abgeschlagen sind die beiden Einzelreiter. Rückkehrerin Bettina Hoy (Rheine/44,30) liegt mit Designer auf Rang 28, Peter Thomson (Lindewitt/47,30) rangiert mit Barny auf Rang 34. 

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