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Sport1-Redakteurin Tanja Eberl berichtet von ihren Vorbereitungen auf die WM © @TanjaEberl

Am Samstag fliegt SPORT1-Redakteurin Tanja Eberl zur Altersklassen-WM im Badminton. Die Anspannung ist riesengroß. Eberl trifft in Helsingborg auch auf eine alte Bekannte.

Der Countdown läuft! Nur noch einmal schlafen, dann geht es los Richtung Schweden zur WM.

Jetzt kann ich es kaum noch abwarten, bis ich endlich im Flieger gen Norden sitze. Gemeinsam mit meinem Mixedpartner Jochen Zepmeisel trete ich die Reise an.

Erst mit dem Flugzeug nach Kopenhagen, dann mit dem Zug weiter über die Öresundbrücke nach Helsingborg, Schweden.

Wenig Training, viel Anspannung

Diese Woche habe ich es ein ganz klein wenig ruhiger angehen lassen. Etliche erfahrende WM-Teilnehmer haben mir geraten, jetzt nicht zu viel zu machen. Sonst würde die Gefahr bestehen, dass man völlig ausgepowert dort ankommt und nicht die volle Leistungsfähigkeit abrufen kann. Daher bin ich nur etwas Rad gefahren und habe noch einige Trainingsspiele absolviert.

Das hat gut getan und für etwas Sicherheit und Ruhe gesorgt.

Wenn ich keinen Sport mache, merke ich, wie die Anspannung steigt. Es kribbelt wirklich gewaltig. Was erwartet mich bei meiner ersten Weltmeisterschaft? Wie ist die Halle, wie die Gegner, klappt alles mit der Organisation, Reise?

Vom Deutschen Badminton-Verband wurden wir im Vorfeld immer auf dem Laufenden gehalten. AK-Team Captain Klaus Buschbeck hat uns immer mit den neuesten Informationen versorgt. Das war klasse und hat die Vorfreude natürlich noch verstärkt.

Optimale Vorbereitung

Auch das schwedische Organisationskomitee hat uns viele Informationen gegeben. So zum Beispiel ein Video über einen Spaziergang durch Helsingborg. Und natürlich die offizielle Internetseite für die Großveranstaltung.

Mit meiner Vorbereitung bin ich sehr zufrieden. Es hat alles geklappt, was ich mir vorgenommen hatte. Und ich hatte unglaublich tolle Erlebnisse, habe mit fantastischen Trainern gearbeitet und vor allem viel Unterstützung von zu Hause, meinen Eltern, Freunden und Bekannten, meinem Arbeitgeber und meinem Verein erfahren. Zudem habe ich in Veolia und SPORT1 Sponsoren gefunden. Was für ein Glück!

Vor allem mein Trainer Eggert Zschau hat sich viel Zeit für mich genommen und mit mir speziell auf die Doppel- und Mixeddisziplinen hin trainiert – und das in seiner freien Zeit. Das Schönste an meiner Vorbereitung war zu sehen, wie sehr andere mit fiebern und mich unterstützen.

Ohne die Familie wäre so was nicht machbar. Die mussten am meisten aushalten. Ich war viel in der Halle und auf Reisen und, wenn ich mal nicht so mit mir zufrieden war oder wenn es irgendwo gezwickt hat, konnte ich schon mal etwas genervt sein.

Treffen mit einer Ex-Kollegin

Doch alles hat gehalten, die Knie und die angeschlagene Muskulatur. Ich fühle mich gut vorbereitet und scharre mit den Hufen. Natürlich weiß ich, dass das eine verdammt schwere Sache wird. Jedes Spiel ist im Endeffekt wie ein Endspiel.

Von einigen Konkurrenten (Mitstreitern) weiß ich, dass sie ebenfalls viel investiert haben und heiß auf den Wettkampf sind. In Schweden werde ich sogar auf meine ehemalige Bundesliga-Mannschaftskollegin vom TSV Neuhausen/Nymphenburg treffen. Sie spielt für Dänemark. Und ich bin so wahnsinnig gespannt auf die anderen Spieler und Spielerinnen vor allem aus den Badminton-Hochburgen China, Dänemark und England.

Jetzt noch die Koffer fertig packen und los geht’s in mein WM-Abenteuer!

Tanja Eberl liefert im Blog und über Twitter (@TanjaEberl) Trainings-Updates, Bilder, Videos und Einblicke in ihren Alltag zwischen Sport, Beruf und Familie. Auf ihrem Weg zur WM wird sie von SPORT1 und Veolia unterstützt.

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