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Tanja Eberl nimmt an der Altersklassen-WM im Badminton teil © SPORT1/Tanja Eberl

SPORT1-Redakteurin Tanja Eberl nimmt an der Altersklassen-WM im Badminton teil und begleitet ihr Projekt im Blog. Die letzten Vorbereitungen sind in vollem Gange.

Noch knapp eineinhalb Wochen, dann geht es los!

So allmählich wird die WM für mich greifbar. Ich werde mich am Wochenende noch einmal mit mehreren WM-Teilnehmern aus Bayern und Baden-Württemberg treffen, damit wir uns an drei Tagen so richtig die Bälle um die Ohren schlagen.

Spielpraxis statt Techniktraining

Kurz vor dem Wettkampf ist es nicht mehr wichtig, an der Technik zu feilen. Jetzt geht es nur noch um die reine Spielpraxis. Ich hoffe, dass ich hier nochmal einige Prozente draufpacken kann.

Die letzten Trainingscamps habe ich gut und vor allem verletzungsfrei absolviert. Jetzt so kurz vor meinem Highlight merke ich, wie schwierig es ist, sich mit freiem Kopf vorzubereiten. Während der Schulferien war es relativ leicht, nicht abgelenkt zu sein. Jetzt muss ich wieder alles unter einen Hut bekommen.

Der übliche Vorbereitungswahnsinn greift auch auf mich über. Zudem gibt es viele Dinge zu bedenken, die ich vorher noch planen muss. Beispielsweise das Problem, wie ich meine Schläger sicher nach Schweden bekomme. Oder kleine Tausch-Präsente für andere Teilnehmer aus aller Welt besorgen…

Kämpfen wie Sabine Lisicki

Daneben gibt es auch bei SPORT1 viel zu tun. Mit der EM-Qualifikationsrunde im Fußball, der Bundesliga, den vielen Transfers und der Basketball-EM hält mich die Sportwelt in Atem.

Ich habe ja Glück, dass ich meine Leidenschaft auch im Beruf ausüben darf. Mit viel Freude verfolge ich unter anderem gerade die US Open im Tennis. Beeindruckt hat mich, was Sabine Lisicki nach ihrem knappen Sieg gegen Barbora Strycova gesagt hat. Sie lag im Entscheidungssatz bereits mit 1:5 hinten.

"Ich habe mein Herz auf dem Platz gelassen und 120 Prozent in jeden Ball gelegt", verriet sie nach dem 6:4, 4:6, 7:5. Ich hoffe, dass mir ähnliches gelingt, wenn ich auf dem Spielfeld stehe.

Jedenfalls geht es irgendwie generell drunter und drüber. Und je näher das Event rückt, umso größer ist zudem meine Sorge, dass mich noch eine Verletzung stoppen könnte. Zumal es alle Freunde und Bekannte gut meinen und mir immer "Verletz dich nicht" beim Abschied wünschen.

Schulterschmerzen beeinflussen Vorbereitung

Dieses Sport-Jahr war aufgrund zweier Muskelfaserrisse und diverser Muskelprobleme tatsächlich nicht immer einfach. Letzte Woche hat auch noch die Schulter geschmerzt. Aber das sind natürlich Schwierigkeiten, die jeder Sportler, der sich auf eine Sache vorbereitet, mitmacht.

Darum heißt es für mich einfach kühlen Kopf bewahren und immer volle Konzentration auf die einzelnen Dinge legen.

Tanja Eberl liefert im Blog und über Twitter (@TanjaEberl) Trainings-Updates, Bilder, Videos und Einblicke in ihren Alltag zwischen Sport, Beruf und Familie. Auf ihrem Weg zur WM wird sie von SPORT1 und Veolia unterstützt.

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