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Jióhn Beeden ruderte durchschnittlich 15 Stunden täglich © twitter.com/solopacificrow

Ein Brite ist der erste Mensch, der die 6100 Seemeilen zwischen San Francisco und Australien bewältigt. Schlechtes Wetter verzögert die angestrebte Ankunft in Cairns.

Der Brite John Beeden ist als erster Mensch alleine und ohne Pause von Nordamerika aus über den Pazifik gerudert.

Der 53-Jährige war am 1. Juni in San Francisco gestartet und kam am Sonntag nach 209 Tagen auf See in Cairns im Nordosten Australiens an. Insgesamt segelte er über 6100 Seemeilen mit seinem sechs Meter langen Boot.

"Die erste Person zu sein, die etwas in dieser Größenordnung erreicht, ist wirklich unglaublich. Ich habe das noch nicht verarbeitet", sagte der völlig ausgezehrte Beeden bei seiner Ankunft, gab aber auch zu: "Es gab Momente, an denen ich dachte, ich schaffe es nicht". 

Eigentlich hatte der Mann aus Sheffield, der im Schnitt 15 Stunden am Tag ruderte, zwischen 140 und 180 Tagen angepeilt, das schlechte Wetter hinderte ihn aber. Vor vier Jahren hatte Beeden bereits den Atlantik überquert.

Bisher gab es neun erfolgreiche Versuche, den Pazifik in einem Ruderboot zu überqueren. Einige wurden jedoch in Etappen absolviert, andere starteten von Südamerika und nicht von Nordamerika, wie Beeden.

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