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Donald Trump (l.) durfte bei WrestleMania 23 WWE-Boss Vince McMahon kahl scheren
Donald Trump rasiert bei WrestleMania 23 WWE-Boss Vince McMahon den Schädel © Getty Images

Die WWE zeigt sich unbeirrt von der Forderung, Präsidentschaftskandidat Donald Trump aus ihrer Hall of Fame zu werfen. Die Wrestlingliga sei unpolitisch.

Die Wrestling-Liga WWE zeigt sich unbeirrt von der Fan-Petition, den umstrittenen US-Präsidentschaftskandidaten Donald Trump aus ihrer Hall of Fame zu entfernen.

In einem Statement auf Anfrage des Boston Herald teilte das Showkampf-Unternehmen mit, es gehöre "nicht zum Politikgeschäft". Die WWE habe keine Pläne, "auf irgendeine politische Rhetorik zu reagieren". An Trumps Status als WWE-Hall-of-Famer ändert sich also nichts.

In einer Online-Petition auf der Plattform Change.org wird gefordert, Trump aus der Ruhmeshalle zu werfen. Als Grund werden seine "herabwürdigenden Kommentare über Mexikaner, Mexiko-Amerikaner, Muslime und andere Minderheiten" genannt.

Die WWE nimmt jedes Jahr einen Prominenten in ihre Ruhmeshalle auf, der für sie aufgetreten ist. 2013 war das Trump, der seit Jahrzehnten gute Beziehungen zur WWE und ihrer Eigentümerfamilie McMahon pflegt. 2007 lieferte er sich eine Show-Fehde mit WWE-Boss Vince McMahon, die darin gipfelte, dass die beiden ihre Haarpracht in einem Match verwetteten.

Trumps Tolle überstand die Herausforderung, er durfte stattdessen McMahon rasieren.

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