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Hamburg
Die gescheiterte Olympia-Bewerbung von Hamburg wirkt sich negativ auf den Sportetat aus © Getty Images

Der Sportetat des Bundes für das Jahr 2016 reduziert sich offenbar um zehn Millionen Euro.

Bei dem Geld handelt es sich um den Zuschuss des Bundes für die Bewerbungsgesellschaft Hamburg 2024, die nach dem negativ verlaufenen Bürgerreferendum in der Hansestadt derzeit aufgelöst wird.

"Der Gesellschafterkreis wird über Details zur Liquidation zu entscheiden haben. Deshalb können zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Aussagen zu Haushaltsmitteln im Haushalt 2016 getroffen werden", teilte das Bundesinnenministerium mit, betonte aber: "Grundsätzlich gilt: Der Bundeszuschuss für die Olympiabewerbung ist im Haushalt 2016 in einem nicht-flexibilisierten Titel veranschlagt. Die Mittel können daher für andere Zwecke nicht verausgabt werden."

Sollten die veranschlagten zehn Millionen Euro wegfallen, beträgt der Sportetat des Bundes im kommenden Jahr noch 168 Millionen Euro.

Mitte November waren in den Verhandlungen über den Nachtragshaushalt dem Sport 18 Millionen Euro mehr zugesprochen worden. Neben den zehn Millionen Euro für die Hamburger Olympiabewerbung hatten die Haushälter noch fünf Millionen Euro für die Doping-Opfer sowie drei Millionen Euro für das Forschungszentrum Momentum der Sporthochschule Köln bereitgestellt.

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