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Matthias Rath mit Totilas
Matthias Rath mit Totilas © Getty Images

Ein halbes Jahr nach seinem abrupten Karriereende sinkt die sogenannte Decktaxe des einstigen "Wunderhengstes" um mehr als die Hälfte des Preises.

Der Samen des einstigen "Wunderhengstes" Totilas hat ein halbes Jahr nach dessen abruptem Karriereende drastisch an Wert verloren.

Bei der Pferdezucht von Mitbesitzer Paul Schockemöhle ist das eingefrorene Sperma des ehemals weltbesten Dressur-Pferdes inzwischen bereits für 2.500 Euro zu erhalten.

In der Vergangenheit hatte die sogenannte Decktaxe von Totilas 8.000 Euro betragen.

Im August hatte Totilas bei der Heim-EM in Aachen ein unrühmliches Ende seiner sportlichen Laufbahn erlebt, nachdem bei dem inzwischen 16 Jahre alten Tier ein angeblich zuvor unbemerktes Knochenödem am linken Hinterbein festgestellt worden war.

Der Vierbeiner sollte daraufhin nur noch als Deckhengst eingesetzt werden. Schockemöhle kündigte zudem eine Senkung der Zuchttaxe an.

Für geschätzte zehn Millionen Euro hatte der Unternehmer Totilas im Jahr 2010 gekauft, nachdem dieser unter dem niederländischen Reiter Edward Gal bei der WM in Kentucky (USA) drei Mal Gold gewonnen hatte.

Die Familie Rath/Linsenhoff übernahm die Sportrechte für angeblich fünf Millionen Euro, Matthias Rath wurde der Reiter. 

Der große Erfolg blieb aber nicht zuletzt aufgrund zahlreicher Verletzungen aus.

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