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Timo Boll beklagt Manipulationen an Tischtennis-Schlägern
Timo Boll erreichte mit Düsseldorf im Vorjahr das Finale © Getty Images

Düsseldorf muss in der Champions League um das Halbfinale bangen. Das Team von Timo Boll verliert das Viertelfinal-Hinspiel. Ein Ergebnis aus dem letzten Jahr macht Mut.

Vorjahresfinalist Borussia Düsseldorf um Rekordeuropameister Timo Boll steht vor dem Aus in der Tischtennis-Champions-League.

Der deutsche Rekordmeister verlor im Viertelfinal-Hinspiel gegen den französischen Titelträger AS Pontoise Cergy 2:3. Boll gewann zum Auftakt gegen den Schweden Kristian Karlsson, verpasste im Spitzeneinzel gegen den Weltranglistenachten Marcos Freitas (0:3) aus Portugal allerdings die Entscheidung zugunsten der Gastgeber.

Auch der 1. FC Saarbrücken muss sich im Rückspiel am kommenden Freitag deutlich steigern, um das Halbfinale zu erreichen. Die Saarländer verloren gegen Olimpia Unia Grudziadz aus Polen 1:3. Nur der Portugiese Tiago Apolonia gewann seine Partie.

Im vergangenen Jahr hatte Düsseldorf im Viertelfinal-Hinspiel in Cergy 1:3 verloren, den Rückstand zu Hause allerdings noch aufgeholt. Am kommenden Freitag brauchen die Rheinländer, für die der Inder Kamal Achanta den zweiten Punkt holte, erneut eine Überraschung, um nach dem Pokalsieg der vergangenen Woche auch international im Rennen um einen Titel zu bleiben.

"Die 2:3-Niederlage ist sehr schade. Die drei Spiele, die wir verloren haben, waren jedoch alle deutlich", sagte Düsseldorfs Trainer Danny Heister: "Bei Timo sieht man, dass noch ein bisschen fehlt."

Boll ist nach seiner Knieoperation im vergangenen Jahr noch nicht wieder in Bestform. Als ersten internationalen Härtetest hat der ehemalige Weltranglistenerste die German Open in Berlin (27. bis 31. Januar) im Kalender stehen. Boll hofft, spätestens bei der Team-WM in Kuala Lumpur (28. Februar bis 6. März) sein gewohntes Niveau zu erreichen.

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