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Doping
Meldonium gehört seit dem 1. Januar 2016 zur Liste der verbotenen Substanzen © Getty Images

Die Zahl der positiven Dopingbefunde auf die seit Jahresbeginn verbotene Substanz Meldonium ist mittlerweile auf 123 angestiegen.

Das gab die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) am Donnerstag via Twitter bekannt. Am 1. März hatte die Organisation noch 99 Fälle notiert.

Die vor allem in den baltischen Staaten und Russland vertriebene Substanz soll die Durchblutung fördern und als Medikament unter anderem für Herzerkrankungen geeignet sein. In den vergangenen Wochen waren mehrere prominente russische Sportler, darunter Tennis-Superstar Maria Scharapowa und der mehrmalige Eisschnelllauf-Weltmeister Pawel Kulischnikow, des Meldonium-Dopings überführt und gesperrt worden.

Eine sehr hohe Fallzahl beim Nachweis von Meldonium im vergangenen Jahr hatte dazu geführt, dass der Wirkstoff von der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) ab dem 1. Januar 2016 auf die Verbotsliste gesetzt wurde. Die positiven Effekte des Wirkstoffs sind eine höhere physische und mentale Belastbarkeit sowie eine schnellere Regeneration.

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