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Sumo-Ringen (Symbolbild)
Sumo-Ringen (Symbolbild) © Getty Images

Ein Ringer und der Meister eines Sumo-Stalls sind in Tokio wegen der Misshandlung eines Nachwuchsathleten zu einer Strafe von umgerechnet rund 257.000 Euro verurteilt worden.

Ein Gericht in der japanischen Hauptstadt sah es laut Jiji Press als erwiesen an, dass die beiden Männer das Opfer im täglichen Training misshandelt hatten.

Die Verletzungen sollen zur Erblindung des Sumo-Ringers auf einem Auge geführt haben.

Berichte von extremer physischer Gewalt im japanischen Nationalsport nehmen immer mehr zu.

Im vergangenen Jahr hatte ein früherer Stallmeister den Missbrauch eines Assistenten zugegeben und dabei eingeräumt, ihn mit einem Stock geschlagen und ihm ein Handtuch in den Mund gestopft zu haben.

Zudem soll er sein Opfer gezwungen haben, das scharfe Gewürz Wasabi in großen Mengen zu sich zu nehmen.

2007 war ein 17 Jahre alter Sumo-Schüler nach Misshandlungen durch seinen Meister und einen erfahrenen Ringer ums Leben gekommen, nachdem er unter anderem mit einer Bierflasche geschlagen worden war.

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