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Beckie Scott ist die Vorsitzende der Athletenkommission © Getty Images

Offener Brief an die WADA: Die Athletenkommission um Beckie Scott ist mit den Sanktionen gegen Russland nicht zufrieden und fordert ein härteres Durchgreifen.

Gegenwind für die WADA aus dem eigenen Lager: Die frühere kanadische Skilangläuferin Beckie Scott, Vorsitzende der Athletenkommission, hat der Welt-Anti-Doping-Agentur in einem offenen Brief unzureichende Maßnahmen gegen den Doping-Missbrauch im russischen Sport vorgeworfen.

Eine unabhängige WADA-Kommission hatte in einem Bericht den Russen schwerste Verfehlungen vorgeworfen.  

"Unsere Sicht ist, dass die Antwort auf diesen Report bis zum heutigen Tag unzureichend ist. Wir möchten erneut unsere starke Forderung zum Ausdruck bringen, dass das Mandat der unabhängigen Kommission auf andere Sportarten in Russland außerhalb der Leichtathletik sowie auf weitere Länder ausgeweitet wird", hieß es in dem an den WADA-Chef Craig Reedie gerichteten Schreiben Scotts, das die WADA auf ihrer Homepage veröffentlichte.

Der Leichtathletik-Weltverband IAAF hatte Russland Ende November aufgrund des Berichts der WADA-Kommission bis auf Weiteres gesperrt und die Sperre am Freitag bekräftigt.

Russische Athleten dürfen derzeit nicht an internationalen Wettkämpfen teilnehmen, es droht der Olympia-Ausschluss.

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