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Frank Stäbler gewann im vergangenen September WM-Gold in Las Vegas
Frank Stäbler gewann im vergangenen September WM-Gold in Las Vegas © Getty Images

Deutschlands Vorzeigeringer Frank Stäbler wechselt vom Meister zum Vizemeister. Besonders die Kulisse in Weingarten begeistere ihn, verrät der Weltmeister bei SPORT1.

Spektakulärer Transfer in der Ringerbundesliga:

Weltmeister Frank Stäbler wechselt zur kommenden Saison vom amtierenden Deutschen Mannschaftsmeister ASV Nendingen zu dessen Dauerrivalen SV Germania Weingarten.

Das gab der 26-Jährige, der seit 2012 bei den Schwaben unter Vertrag gestanden hatte, am Montagnachmittag bei einer Pressekonferenz in seiner Heimatgemeinde Musberg bekannt.

"Ich hatte eine tolle Zeit in Nendingen. Aber nach drei Meisterschaften in Serie war es Zeit für eine neue Herausforderung und die bekomme ich beim SV Germania, der zuletzt dreimal haarscharf am Titel vorbeigeschrammt ist, natürlich geboten", sagte Deutschlands Vorzeigeringer anschließend zu SPORT1 und fügte hinzu:

"Das tolle Umfeld und die wahnsinnige Kulisse in Weingarten, in diesem Hexenkessel, waren ausschlaggebende Gründe für meine Entscheidung."

In Weingarten wird sich der Griechisch-römisch-Spezialist die Kämpfe in der Gewichtsklasse bis 75 Kilogramm mit Routinier Adam Juretzko teilen.

Die Nendinger hatte sich Ende Januar in zwei dramatischen Finalkämpfen gegen Weingarten durchgesetzt und zum insgesamt dritten Mal in Folge zum Meister gekürt. Da zwei ihrer ausländischen Athleten anschließend positiv auf Doping getestet wurden, drohen die Schwaben ihren Titel aber nachträglich noch zu verlieren.

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