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Auch wenn die Standards der Doping-Kontrollen noch nicht auf dem gewünschten Level sind, wird Spanien und Mexiko vorerst keine weitreichenden Konsequenzen ereilen © getty

Trotz verstrichener Fristen zur Anpassung an den Code der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) müssen Spanien und Mexiko vorerst keine weitreichenden Konsequenzen befürchten.

Zwar erklärte die WADA beide Länder am Samstag offiziell zu "nicht konformen Staaten", berücksichtigte beim Verzicht auf mögliche Sanktionen für Spanien die seit Wochen ungeklärte politische Situation und für Mexiko kürzlich nachgewiesene Bemühungen der Regierung um eine Erfüllung der Code-Vorgaben.

Spaniern wie Mexikanern war vor fünf Monaten zusammen mit Belgien, Frankreich, Brasilien und Griechenland von der WADA eine Frist bis zum vergangenen Freitag zur Verbesserung ihrer Standards bei der Doping-Bekämpfung gesetzt worden.

Die vier anderen Länder erfüllen nach WADA-Angaben inzwischen die internationalen Standards.

WADA-Sanktionen für unerfüllte Vorschriften des Codes können massive Folgen haben. Wie im aufsehenerregenden "Fall Russland" besteht die Möglichkeit, dass Aktive aus betroffenen Staaten ihre Berechtigung zur Teilnahme an internationalen Wettbewerben bis hin zu Olympischen Spielen verlieren.

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