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Bei Dopingproben rund um das kenianische Team gab es Unregelmäßigkeiten
Kenia hat ein Anti-Doping-Gesetz verabschiedet © Getty Images

Im Kampf um die Starterlaubnis seiner Sportler bei den Olympischen Sommerspielen in Rio de Janeiro (5. bis 21. August) hat das Parlament Kenias ein Anti-Doping-Gesetz verabschiedet.

Es soll Freiheitsstrafen bis zu drei Jahren und Geldstrafen von umgerechnet bis zu 26.200 Euro im Falle des nachgewiesenen Dopingmissbrauchs umfassen. Das neue Gesetz muss allerdings noch durch Staatspräsident Uhuru Kenyatta unterzeichnet werden.

Das ostafrikanische Land, das in der Leichtathletik auf der Mittel- und Langstrecke eine Weltmacht ist, hatte zuletzt eine Fristverlängerung durch die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) bis zum 2. Mai erhalten. Einen Olympia-Ausschluss kann die WADA allerdings nicht beschließen, sondern lediglich eine Empfehlung an das Internationale Olympische Komitee (IOC) geben.

Etwa 40 kenianische Athleten sind in den vergangenen drei Jahren des Dopings überführt worden.

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