vergrößernverkleinern
Das Theater um Conor McGregor geht in die nächste Runde
Das Theater um Conor McGregor geht in die nächste Runde © Getty Images

Das Hin und Her um Conor McGregor geht weiter. Nachdem die UFC den Rückkampf gegen Nate Diaz zunächst streicht, vermeldet McGregor nun, dass er wieder dabei sei.

Und weiter geht das Theater um Conor McGregor.

Wie der UFC-Star auf Twitter mitteilte, wird er nun offenbar doch bei UFC 200 gegen Nate Diaz kämpfen.

"Ich bin glücklich, verkünden zu können, dass ich ZURÜCK bei UFC 200 bin", schrieb McGregor und schickte ein Lob an die Verantwortlichen der UFC hinterher, mit denen er sich in den letzten Wochen gezofft hatte.

"Applaus an Dana White (UFC-Präsident, Anm. d. Red) und Lorenzo Fertitta (CEO), dass sie das für die Fans hinbekommen haben", so McGregor.

Erst am Dienstag hatte White erklärt, dass der Kampf nach der Posse um McGregors Presseaktivitäten gestrichen sei. "Wir haben Conor jede Möglichkeit der Welt gegeben, hierher zu kommen", meinte White.

Das Hin und Her begann mit McGregors Rücktritt-Tweet am 20. April. "Ich habe mich entschieden, früh aufzuhören. Danke für alles! Bis später", hatte der Ire in den sozialen Medien verkündet.

Einen Tag später ruderte McGregor zurück und übte harte Kritik an der ausufernden Vermarktungsmaschinerie der UFC: "Ich versuche einfach meinen Job zu machen und zu kämpfen. Ich werde fürs Fighten bezahlt und nicht, um Werbung zu machen. Ich habe mich in dem Spiel der Promotion verloren und weiß nicht mehr, wie das Kämpfen funktioniert."

Deswegen hatte McGregor die Presse-Aktivitäten für den geplanten Rückkampf gegen Diaz am 9. Juli sausen lassen, woraufhin ihn die UFC strich.

McGregor hatte zwar erklärt, dass er weiterhin bereit für den Fight sei, allerdings ein Entgegenkommen erwarte. "Mit meinen drei letzten Kämpfen habe ich der Organisation in den letzten acht Monaten 400 Millionen Dollar generiert", hatte McGregor auf Facebook erklärt: "Das sollte für ein kleines Entgegenkommen reichen."

Nachdem dieses zunächst ausblieb, haben sich die UFC und McGregor nun offenbar doch geeinigt. Eine offizielle Stellungnahme der UFC steht aber noch aus - vielleicht ist das letzte Kapitel noch nicht geschrieben.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel