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Doping (Symbolbild)
Die WADA suspendiert das Anti-Doping-Labor in Peking © Getty Images

Die Welt-Anti-Doping-Agentur geht weiter konsequent gegen nationale Anti-Doping-Labore vor. Nach Lissabon und Moskau wird nun das Labor in Peking suspendiert.

Die Welt-Anti-Doping-Agentur WADA hat knapp drei Monate vor den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro das Anti-Doping-Labor Pekings suspendiert.

Das Labor in Chinas Hauptstadt darf damit in den kommenden vier Monaten keine Blut- und Urin-Proben analysieren. Gegen die Sperre kann binnen 21 Tagen Einspruch vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS eingelegt werden.

Das Labor in Peking ist laut WADA-Webseite das einzige von der Welt-Anti-Doping-Agentur akkreditierte in China.

Die Disziplinarkommission der WADA verlangt in einer Mitteilung "fünf" Reformen, ohne diese Forderung jedoch zu präzisieren. Sollten die entsprechenden Maßnahmen ergriffen werden, stellte die WADA eine vorzeitige Aufhebung der Sperre in Aussicht.

Die Suspendierung des Pekinger Anti-Doping-Labors kommt rund einen Monat nach Enthüllungen der englischen Tageszeitung The Times, die von fünf vertuschten positiven Proben chinesischer Schwimmer berichtet hatte. Der chinesische Verband hatte kurze Zeit später sechs positive Tests bestätigt.

Die WADA hatte erst in der Vorwoche dem Moskauer Anti-Doping-Labor endgültig die Akkreditierung entzogen. Daneben suspendierte die WADA auch das portugiesische Anti-Doping-Labor in Lissabon.

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