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SportAccord - Day 3
Der Kanadier Olivier Niggli ist seit November 2015 Chef der Welt-Anti-Doping-Agentur © Getty Images

Südafrikanisches Anti-Doping-Labor in Bloemfontaine wird von der Welt-Doping-Agentur suspendiert. Berufung vor Internationalem Sportgerichtshof noch möglich.

Die Welt-Anti-Doping-Agentur WADA hat drei Monate vor den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro das Anti-Doping-Labor im südafrikanischen Bloemfontaine bis zum 30. September suspendiert.

Das Labor darf mit sofortiger Wirkung keine Blut- und Urin-Proben mehr analysieren, kann aber 21 Tage nach Erhalt der schriftlichen Mitteilung Einspruch vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS einlegen.

Zu den genauen Gründen äußerte sich die WADA nicht. Sollte das Labor in Bloemfontaine die Anforderungen der WADA bereits vor dem 30. September wieder erfüllen und dies durch die Disziplinarkommission bestätigt werden, könnte es schon vorher die Akkreditierung zurückerhalten.

Die WADA hatte im April bereits den Anti-Doping-Laboren in Moskau und Peking die Akkreditierung entzogen, Peking für vier Monate, Moskau endgültig. Auch das Labor in Lissabon wurde suspendiert.

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