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Philipp Buhl in Aktion
Philipp Buhl setzt sich bei der Kieler Woche an die Spitze © Getty Images

Für die deutschen Olympiateilnehmer gab es am zweiten Tag der Kieler Woche Höhen und Tiefen. Medaillenkandidat Philipp Buhl (Sonthofen) übernahm am Donnerstag durch zwei Tagessiege die Führung in der Laser-Klasse.

Die büßten Victoria Jurczok und Anika Lorenz aus Berlin dagegen durch eine Frühstartdisqualifikation ein und rutschten bei den 49er-FX auf Rang vier ab.

Weiter ungefährdet an der Spitze segelten die 470er-Männer Ferdinand Gerz und Oliver Szymanski (München/Kiel) sowie die Kieler Mixedmannschaft Paul Kohlhoff/Carolina Werner im Nacra 17.

Enges Rennen bei den 49ern

"Alles im Griff, war nochmals ganz vorne", sagte Buhl und gab im Hafen Entwarnung. Laut Zwischenergebnis hatte der 26-Jährige das dritte Tagesrennen aufgegeben. Der Ungar Jonatan Vadnai bleibt ihm jedoch mit nur zwei Rückständen dicht am Heck.

Besonders hart umkämpft ist der Kieler-Woche-Sieg bei den 49ern. Trotz eines Frühstarts am Vortag sind die Neuseeländer Peter Burling und Blair Tuke das Maß aller Dinge. America's-Cup-Steuermann Burling und sein Vorschoter wollen nach der Silbermedaille 2012 vor Rio de Janeiro unbedingt Olympia-Gold.

"Können die Kiwis schlagen"

"Kiel nutzen wir als ideales Regattatraining und feilen noch an ein paar Kleinigkeiten", sagte Burling.

Wenn es in Brasilien denn Edelmetall würde, wäre Erik Heil und Thomas Plößel vom NRV Hamburg die Farbe fast egal. Vor Kiel haben die beiden noch nicht die optimale Abstimmung gefunden und liegen nach sechs Wettfahrten auf dem sechsten Platz.

"Wir können sogar die Kiwis schlagen, haben es bisher aber nur in einzelnen Rennen geschafft", sagte Heil. Beim einzigen Tagessieg vor Kiel segelten Burling/Tuke in der anderen Startgruppe.

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