vergrößernverkleinern
Nate Diaz (r.) kassiert gegen Conor McGregor eine blutige Niederlage
Nate Diaz (r.) kassiert gegen Conor McGregor eine blutige Niederlage © Getty Images

Nate Diaz raucht nach der Niederlage gegegen Conor McGregor genüsslich CBD. Da es noch im Zeitfenster des Kampfes ist, droht Diaz nun sogar eine Sperre.

Als wäre die Niederlage im Rematch gegen Conor McGregor bei UFC 202 nicht schon schlimm genug, droht Nate Diaz nun Ärger.

Die United States Anti-Doping Agency eröffnet Ermittlungen gegen den UFC-Kämpfer, nachdem dieser in der Pressekonferenz nach dem Fight geraucht hatte. Diaz hatte auf Nachfrage erklärt, dass es Cannabidiol (CBD) gewesen sei - ein Marihuana-Derivat.

"Das hilft beim Heilprozess und bei Entzündungen", sagte Diaz: "Es macht dein Leben zu einem besseren Ort."

Diaz, bei dem vor der Pressekonferenz ein Dopingtest durchgeführt wurde, hätte damit wohl aber lieber noch etwas warten sollen. "Ich kann bestätigen, dass die USADA Kenntnis von der Situation hat und weitere Informationen sammelt, um die erforderlichen Schritte einzuleiten", sagte USADA-Sprecher Ryan Madden.

Denn CBD gehört im Zeitfenster eines Kampfes, das sich bis auf sechs Stunden nach dem letzten Gong erstreckt, zu den verbotenen Substanzen. Die USADA könnte argumentieren, dass Diaz' Genuss deswegen gegen die Anti-Doping-Regeln der UFC verstößt.

In diesem Falle würde Diaz eine Sperre bis zu einem Jahr drohen.

Im mit Spannung erwarteten Rematch hatte der US-Amerikaner gegen McGregor vor über 15.500 Zuschauern in der T-Mobile Arena von Las Vegas nach Punkten verloren. Mehrmals landete Diaz sogar auf der Matte, zudem zog er sich blutige Cuts zu. Doch Diaz lieferte dem Iren starke Gegenwehr, ein Punktrichter wertete den Kampf remis mit 47:47, die beiden anderen sahen McGregor mit 48:47 vorne.

Nun soll ein dritter Kampf im Raum stehen - wenn sich Diaz' Rauchen nicht rächt.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel