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Fabian Hambüchen hat seine internationale Karriere beendet © Getty Images

Fabian Hambüchen kehrt zu seinen Wurzeln zurück und startet wieder in der Kunstturn-Bundesliga. Der Olympiasieger zeigt gleich mal, was er so drauf hat.

Er kam, sprang und siegte: 67 Tage nach seinem olympischen Goldtriumph am Reck ist Fabian Hambüchen wieder in die Kunstturn-Bundesliga zurückgekehrt.

Mit einem sauberen Sprung über den Sprungtisch trug der ehemalige Reck-Weltmeister drei Tage vor seinem 29. Geburtstag so zum 52:20-Erfolg der KTV Obere Lahn gegen TV Schwäbisch Gmünd-Wetzgau bei.

"Es ist geil, wieder zurück bei der KTV Obere Lahn zu sein. Ich habe Euch vermisst", äußerte Hambüchen anschließend via Facebook.

Der Hesse beschränkte sich in Marburg auf ein Gerät, nachdem er wieder von Schulterproblemen geplagt wird, die schon seinen Olympiastart in Rio de Janeiro lange Zeit in Frage gestellt hatten. Auch wegen zahlreicher Sponsorentermine musste Hambüchen überdies zuletzt sein Training stark einschränken.

Ungeachtet seiner aktuellen Verletzungsmisere will Hambüchen beim letzten Heimwettkampf am 19. November wieder in der KTV-Riege stehen, möglicherweise sogar am Reck.

Sollte sich seine Mannschaft für das Bundesliga-Finale am 3. Dezember in Ludwigsburg qualifizieren, ist auch dort ein Start des 40-maligen deutschen Meisters nicht ausgeschlossen.

Seine internationale Karriere ist allerdings beendet. Hambüchen gewann bei internationalen Meisterschaften insgesamt 27 Medaillen.

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