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Ein Judokampf bei den Paralympics 2016
Ein Judokampf bei den Paralympics 2016 © Getty Images

Peter Seisenbacher wird schwerer sexueller Missbrauch von Minderjährigen vorgeworfen. Dafür muss sich der Österreicher nun vor Gericht verantworten.

Der zweimalige österreichische Judo-Olympiasieger Peter Seisenbacher muss sich in seiner Heimat wegen des Vorwurfs des schweren sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen verantworten.

Wie eine Behördensprecherin erklärte, hat die Staatsanwaltschaft Wien Anklage gegen den 56-Jährigen erhoben.

Seisenbacher soll als Judo-Trainer zwei ihm anvertraute Mädchen missbraucht haben. "Die beiden Betroffenen waren laut Anklage im jeweiligen Tatzeitraum noch keine 14", erklärte die Staatsanwaltschaft.

In einem Fall sollen sich die Übergriffe über mehrere Jahre gezogen haben. In einem dritten Fall habe sich das betroffene Mädchen laut Anklage erfolgreich zur Wehr gesetzt.

Die Ermittlungen gegen Seisenbacher laufen bereits seit Herbst 2013. Im Falle einer rechtskräftigen Verurteilung drohen dem Wiener bis zu zehn Jahre Haft. 

Seisenbacher gewann 1984 in Los Angeles sein erstes Olympia-Gold, vier Jahre später triumphierte er auch in Seoul.

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