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München - Am Wochenende steigt die Weltmeisterschaft des Timbersports in Stuttgart. SPORT1 überträgt ab 19.30 Uhr im LIVESTREAM und erklärt was man über Timbersports wissen muss.

Kreischende Motorsägen, gewaltige Äxte und kraftvolle Kerle - die Timbersports-Weltmeisterschaft ist ein wahres Spektakel.

Am Wochenende trifft sich die Elite des Holzsports zu ihren größten internationalen Titelkämpfen aller Zeiten in Stuttgart: SPORT1 überträgt die Team-WM ab 19.30 im GRATIS-LIVESTREAM und LIVE im TV auf SPORT1+ sowie die Einzel-WM am Samstag ab 19.30 Uhr im GRATIS-LIVESTREAM und LIVE im TV auf SPORT1+.

Das muss man über die Holzfäller-Action wissen:

- Geschichte

Der Sport stammt von dem australischen Inselstaat Tasmanien. 1891 fand in der dortigen Stadt Latrobe die erste Holzhacker-Weltmeisterschaft statt. Vom Pazifischen Ozean kam der Timbersports in die USA und nach Kanada.

Dort wurde er mit der Stihl Timbersports Serie 1985 professionalisiert. Es entstanden Trainingscamps und Meisterschaften. 16 Jahre später feierten die Holzliebhaber auch in Deutschland ihre Premiere.

Die erste offizielle Weltmeisterschaft ging 2005 in Virginia Beach über die Bühne. Die wenigsten Sportler sind jedoch Profis. Viele üben nebenbei verschiedene Berufe aus.

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- Disziplinen

"The original extreme sport" erfordet in sechs Disziplinen Kraft, Audauer und eine präzise Technik.

Springboard: Die Sportler hacken mit der Axt Kerben in einen Baumstamm, um so ein Brett als Standfläche anbringen zu können. Diesen Vorgang absolvieren sie zweimal, bis sie an der Stammspitze ein Holzstück abschlagen können. Derjenige mit der besten Zeit siegt.

Standing Block Chop: Hier soll das Baumfällen nachempfunden werden. Die Athleten versuchen einen stehenden Holzblock mit einer Axt durchzuschlagen. Auch hier gewinnt der schnellste Teilnehmer.

Underhand Chop: Nachdem der Stamm am Boden liegt, muss dieser mit der Axt gespalten werden. Das versucht man in dieser Disziplin zu simulieren. Der Sportler steht dabei auf dem Stamm. Wer sein Holz zuerst in zwei Teile gehackt hat, ist der Sieger.

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Stock Saw: Mit einer Motorsäge werden in einer Abwärts- beziehungsweise Aufwärtsbewegung zwei Stücke von einem Stamm abgeschnitten werden. Die zwei Holzscheiben müssen möglichst gleichmäßig sein.

Single Buck: Hier wird mit einer Einmannzugsäge ein Stück Holz von einem Block abgesägt. Helfer dürfen die Säge mit einem Ölgemisch besprühen. Dieser Wettkampf geht wieder auf Zeit.

Hot Saw: Ähnlich wie der "Underhand Chop". Die Holzhacker versuchen mit einer Motorsäge drei möglichst gleichgroße Stücke von einem Stamm abzutrennen.

- Stars

Der Neuseeländer Jason Wynyard ist der Dominator der Szene. Seit 2009 konnte er siebenmal den Titel im Einzel holen. Nur im Jahr 2013 krönte sich Brad De Losa aus Australien. Der Mann aus "Down Under" war dafür mit dem Team in den letzten Jahren erfolgreicher. Zweimal heimste er den Titel ein.

Aus einheimischer Sicht sollte man ein Auge auf Dirk Braun werfen. Der Winterberger ist mehrmaliger deutscher Champion und tauchte bei einigen Weltmeisterschaften unter den Top fünf auf. "Für die WM 2016 habe ich mir definitiv vorgenommen, aufs Podium zu kommen. Sechs oder sieben Mal bin ich schon bei einer WM gestartet und habe nie eine Medaille geholt, das muss dieses Jahr anders werden."

Die USA schicken Matt Cogar ins Rennen. Das Holzfäller-Gen wurde ihm von seinem Großvater in die Wiege gelegt. Stuttgart ist für den Mann aus dem "Land der unbegrenzten Möglichkeiten" ein gutes Pflaster: Bereits 2013 wurde er hier Vize-Weltmeister.

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- Weltmeisterschaft 2016

Die jeweiligen nationalen Meister haben sich für die zweite WM-Austragung in Stuttgart qualifiziert. Im Einzelwettkampf ermitteln 12 Sportholzfäller ihren Sieger. In einem Wettkampf treten die Athleten in allen Disziplinen gegeneinander an. Nur die besten schaffen den Sprung in die nächste Runde.

Im Teamwettstreit messen sich 20 Mannschaften mit je fünf Männern auch im K.o.-System. Die mit der schlechteren Zeit scheiden aus. Deutschland wird von Dirk Braun angeführt.

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