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US-NORWAY-RUSSIA-CHESS-CHAMPIONSHIP
Magnus Carlsen ging in der zwölften Partie kein Risiko ein © Getty Images

Magnus Carlsen und Sergei Karjakin trennen sich auch in der zwölften Partie der Schach-WM mit einem Unentschieden. Nun folgt der erzwungene Tiebreak.

Die Schach-WM zwischen dem norwegischen Titelverteidiger Magnus Carlsen und dem russischen Herausforderer Sergei Karjakin wird im Tiebreak entschieden.

Nach nur 35 Minuten einigten sich die beiden Kontrahenten in der letzten regulären Partie im Schnelldurchgang auf ein Remis. Nach zwölf Runden steht es 6:6.

Carlsen und Karjakin ohne Wagemut

Carlsen und Karjakin gingen in der zwölften Partie kein Risiko ein. Der Weltmeister aus Norwegen wählte die Spanische Partie und legte es von Beginn darauf an, den Tiebreak zu forcieren. Karjakin reagierte mit der soliden Berliner Verteidigung.

Carlsen wählte eine bekannte Variante, die nach dem Abtausch aller Figuren schnurstracks ins Remis führt, das nach nur 30 Zügen besiegelt wurde. Offensichtlich verspricht sich der Weltmeister, der an seinem 26. Geburtstag seinen dritten WM-Titel gewinnen kann, im Tiebreak die besseren Chancen.

Er geht als Favorit ins Rennen, denn er gilt auch als bester Spieler der Welt bei Partien mit verkürzter Bedenkzeit.

Verkürzte Bedenkzeit

Der Tiebreak findet nach einem Ruhetag am Mittwoch statt.

Es werden Partien mit verkürzter Bedenkzeit gespielt. Es beginnt mit vier Partien mit einer Bedenkzeit von 25 Minuten. Wenn es danach immer noch unentschieden steht, folgen zwei Partien mit einer Bedenkzeit von fünf Minuten. Falls es nach fünf solcher Serien immer noch keinen Weltmeister gibt, entscheidet eine Sudden-Death-Partie. Weiß erhält fünf Minuten Bedenkzeit, Schwarz vier Minuten.

Gewinnt Weiß nicht, ist Schwarz Weltmeister.

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