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So protestierte ein Trainer des Mongolen Mandakhnaran Ganzorig gegen die Entscheidung des Kampfgerichts © Getty Images

Künftig werden Computer die Kampfrichter bei internationalen Meisterschaften im Ringen auslosen. Die Regeländerung geht zurück auf nackte Proteste aus der Mongolei.

Der Weltverband der Ringer hat auf die Proteste bei den Olympischen Spielen 2016 mit der Einführung eines neuen Systems zur Nominierung der Kampfrichter reagiert.

Demnach wird das Drei-Mann-Kampfgericht für jeden Wettbewerb bei einer internationalen Meisterschaft in Zukunft durch ein Computersystem ausgelost.

Bei Olympia in Rio de Janeiro hatten unter anderem zwei mongolische Betreuer beim Kampf um Bronze in der Klasse bis 65 kg wegen einer Entscheidung gegen ihren Schützling Mandakhnaran Ganzorig heftig protestiert und sich schließlich gar in Teilen ihrer Kleidung entledigt.

Nach den Spielen hatten Medien in den USA Vorwürfe gegen die Auswahl der Kampfrichter erhoben. 

Eine Testversion des Zuweisungsprogramms stieß bei den Weltmeisterschaften der nichtolympischen Gewichtsklassen im ungarischen Budapest im vergangenen Dezember auf ein positives Feedback der Trainer und Athleten.

Das Präsidium verabschiedete zudem einen Beschluss, nach dem eine blutende Wunde zukünftig nur noch höchstens vier Minuten behandelt werden darf. Bislang wurde die Kampfzeit zur Behandlung blutender Wunden unbegrenzt unterbrochen.  

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