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Members of France's national football te
Sportlern aus von Einreiseverbotenen betroffenen Ländern soll die Einreise in die USA schneller ermöglicht werden © Getty Images

Nach dem von Präsident Trump verhängten Einreiseverbot für Bürger diverser Staaten, versichern die USA, dass Sportler aus diesen Ländern "beschleunigt" einreisen können.

Die neue US-Regierung hat dem US-Olympiakomitee USOC versichert, dass sie Athleten und Funktionären "beschleunigten Zugang" bei der Einreise zu nationalen und internationalen Wettbewerben gewährleisten werde.

Das teilten Funktionäre des USOC am Montag mit. US-Präsident Donald Trump hatte in der vergangenen Woche Einreiseverbote für Bürger aus sieben überwiegend muslimischen Ländern verhängt.

Große Bedenken in Amerika

In den USA gab es umgehend Bedenken, dass der Bann Sportveranstaltungen beeinflussen würde. "Wir erkennen die schwierige Aufgabe an, für unser Land Sicherheit zu bieten. Es ist unsere aufrichtige Hoffnung, dass die Verfügung des Präsidenten angemessen die Werte anerkennt, auf denen unsere Nation und die Olympische Bewegung gegründet wurden", hieß es in einer gemeinsamen Erklärung des USOC-Präsidenten Larry Probst und des Vorstandsvorsitzenden Scott Blackmun.

Befürchtungen, dass auch die Olympia-Bewerbung für die Sommerspiele 2024 in Los Angeles unter dem Einreisestopp leiden könnte, trat Bürgermeister Eric Garcetti entgegen.

Olympia-Vergabe im September

"LA 2024 hat eine hervorragende und verantwortungsvolle Bewerbung im Auftrag unserer Stadt abgegeben, die die Olympische Bewegung auch in der Zukunft stärkt", sagte Garcetti in einer Stellungnahme. Die Spiele werden am 13. September in Lima/Peru vergeben. Mitbewerber sind Budapest und Paris.

Trump hatte in der vergangenen Woche verfügt, dass Bürger aus Iran, Sudan, Syrien, Libyen, Somalia, Jemen und Irak in den nächsten 90 Tagen nicht mehr in die USA einreisen dürfen. Flüchtlingen weltweit wurde die Einreise für 120 Tage untersagt, syrischen Flüchtlingen sogar auf unbestimmte Zeit.

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