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Ronnie O'Sullivan gilt als Bad Boy im Snooker
Ronnie O'Sullivan gilt als Bad Boy im Snooker © Getty Images

Ronnie O'Sullivan lässt das Viertelfinal-Aus bei der WM in Sheffield relativ kalt. Der Bad Boy des Snooker will in der ernsten Welt "Freude verbreiten".

Der fünfmalige Snooker-Weltmeister Ronnie O'Sullivan (41) hat nach dem Viertelfinal-Aus bei der WM in Sheffield versichert, seine Karriere fortzusetzen - auch wenn die ganz großen Erfolge in Zukunft ausbleiben. "Ich bin keiner für die Jagd nach Rekorden und werde nicht aufhören, nur weil ich keine Turniere mehr gewinne", sagte O'Sullivan: "Ich spiele weiter, weil ich das Spiel liebe."

Der Engländer hat in dieser Saison nur das Einladungsturnier "Masters" in London gewonnen, bei der WM unterlag er dem Chinesen Ding Junhui mit 10:13. Im Crucible Theater, dem Austragungsort der Titelkämpfe, haben einzig Steve Davis (6) und Steven Hendry (7) häufiger triumphiert als O'Sullivan.

Dem ehemaligen Weltranglistenersten geht es allerdings nicht ausschließlich um Titel. "Ich spiele viele Show-Matches. Ich mag es, mit einer guten Show die Leute zu unterhalten und selbst Spaß zu haben", sagte O'Sullivan: "In einer Welt, in der alles so ernst zugeht, mag ich es, Freude zu verbreiten." In Zukunft will er häufiger in den Snooker-Boommarkt China reisen, er werde dort mehr Zeit verbringen als in England.

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