vergrößernverkleinern
Im Fecht-Stützpunkt Tauberbischofsheim herrscht Unruhe
Im Fecht-Stützpunkt Tauberbischofsheim herrscht Unruhe © Getty Images

Die Staatsanwaltschaft Moosbach wird wegen der Belästigungsvorwürfe gegen einen ehemaligen Fecht-Trainer des Stützpunktes Tauberbischofsheim kein Ermittlungsverfahren einleiten. Das bestätigte die Staatsanwaltschaft dem SID.

"Wir sind zu dem Ergebnis gekommen, dass kein Anfangsverdacht besteht", sagte ein Sprecher: "Die im Raum stehenden Vorwürfe sind teilweise nicht strafrechtlich relevant. Soweit Straftaten vorgelegen haben könnten, sind diese entweder verjährt oder es wurde kein Strafantrag gestellt."

Das Nachrichtenmagazin Der Spiegel hatte berichtet, mehrere Sportlerinnen am Fechtzentrum seien von dem Trainer zwischen 2003 und 2016 belästigt worden. Der betroffene Trainer hat sämtliche gegen ihn erhobenen Anschuldigungen zurückgewiesen, wurde aber inzwischen gekündigt.

Der Fecht-Club Tauberbischofsheim hatte Mitte April eine fünfköpfige, unabhängige Task Force zur Untersuchung der Vorwürfe eingesetzt. Schon damals hatte die Task Force angekündigt, dass sie unabhängig von möglichen Ermittlungen der Staatsanwaltschaft ihren Auftrag erfüllen werde.

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel